Pressestimmen

„Brand“

… faszinierend, wie Effenhauser auf 140 Seiten so viel Wissen herüberbringt, eine spannende Geschichte, sehr lehrreich. Er beherrscht die hohe Kunst der Literatur, die hohe Kunst der Komprimierung. Grandios gemacht. rbb, radio eins, Die Literaturagenten
… ein Krimi, der mich wirklich geflashed hat. Eine brillante Idee, wie Effenhauser Harrisburg, wo es auch eine Kernschmelze gab, undTschernobyl in einer These zusammenbringt. Ein Spionagethriller, ein Politthriller, ein historischer Roman – schmal, konzentriert, mit viel Essenz. Ulrich Noller, WDR 5

BrandWeitere Stimmen und Infos: https://www.transit-verlag.de/produkt/brand-roman/

 

„Alias Toller“

 Nominiert für den Friedrich-Glauser-Preis 2016


Die Begründung der Jury: Ein überzeugender politischer Thriller, der ein wichtiges Stück Zeitgeschichte in Mitteleuropa aufgreift: Der zweite Weltkrieg und seine Gräueltaten, Kriegsgefangenschaft, Kameradschaft, Fälschungen, Kommunismus, Kalter Krieg, Spionage, die Wende. Das alles wird in „Alias Toller“ thematisiert, ohne dass diese Fülle aufdringlich wirkt. Der Krimi basiert auf einem tatsächlichen Fall; die Handlung spielt in der Zeit, als die Telefone noch Wählscheiben hatten und es noch erlaubt war, wie ein Schlot im Büro zu rauchen. Das macht Kriminalkommissar Kolnik ausgiebig. Bis er in Prag ermordet wird und Kriminalassistent Heller inoffiziell vor Ort ermittelt, gemeinsam mit der Tochter des Ermordeten, der durchgeknallten Kunststudentin Charlotte.


Strandgut. Das Kulturmagazin, 7. Januar 2016
Alf Mayer


… eine lohnende Lektüre … man muss das selber lesen. »Alias Toller« ist eine Lektüre, die einen ihrer Vortragsart und Dichte wegen längere Zeit verfolgt.
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Berliner Zeitung und Heilbronner Stimme, 2./3. Januar 2016
Günther Grosser


… exzellenter Roman … ein ganz anderer Provinzkrimi aus Regensburg und der Oberpfalz – ohne folkloristisches Bauchfett, mit viel Hirn, und geschrieben mit dem rechten Maß an Empörung über den Tiefpunkt der deutschen Geschichte und seine Folgen.

Mittelbayerische Zeitung, 20. Dezember 2015
Johann Reitmeier


… ein aufregender Fall, der auf Tatsachen beruht, historisch belegt und brillant erzählt.
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Krimi-Couch, Dezember 2015
Jörg Kijanski


Wer anspruchsvolle zeithistorische Thriller mag, der findet hier seinen Geschenkwunsch für Weihnachten … »Alias Toller« ist ein ebenso glänzender Krimi- wie Spionageroman … Atmosphärisch dicht, erzählerisch den Hauch der damaligen Zeit grandios einfangend, mit einem fulminanten Finale … Wer zuletzt im Kino von dem sehr sehenswerten Film »Der Staat gegen Fritz Bauer« angetan war, dürfte an diesem Roman ebenfalls seine Freude haben. Wenngleich vor einem völlig anderen Hintergrund spielend, geht es auch hier mitunter um die Frage, wie konnten lupenreine Nazis nach dem Krieg »einfach so« in teils einflussreichen Positionen weiterleben? Unbemerkt, mitten unter uns. Großes Kino!
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CulturMag, 5. Dezember 2015
Alf Mayer


… eine Reise in die deutsche Vergangenheit, intelligent erzählt, sparsam, angenehm spröde und doch reich … Ulrich Effenhauser hat ein wunderbares Auge für historische Details. Tupft sie oft nur. Seine Melancholie und der elegische Ton erinnern an die historischen Agentenromane von Alan Furst (der leider seit Jahren schwächelt) … Effenhauser hebt oft eine neue Passage in einem anderen Ton an, quasi aus einem anderen Blickwinkel, aus einer anderen Tonart, er wechselt die Rhythmen und den Fokus, hat ein Auge auch für die Natur, manchmal nachgerade an Adalbert Stifter gemahnend … man muss das selber lesen. »Alias Toller« ist eine Lektüre, die einen ihrer Vortragsart und Dichte wegen längere Zeit verfolgt.
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Der Freitag, 12. November 2015
Jochen Vogt


… Ein wenig mag uns die Hauptfigur an den großen Fritz Bauer erinnern, der durch Biografien und Filme jetzt endlich wieder bekannt wird … Hellers Liebesgeschichte mit der Tochter eines der Übeltäter … trägt dazu bei, die Atmosphäre der siebziger Jahre, besonders die Mischung von Ausbruchswunsch und Verklemmtheit bei den jungen Leuten, ganz gut herüberzubringen. Das kann der Rezensent in seiner Eigenschaft als Zeitzeuge bestätigen.
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Buchhandlung Meister, Münchberg, 20. Oktober 2015
Jörg Meister


Ein atemberaubendes Buch.

Georg Büchner Buchhandlung, Berlin, Oktober 2015
Buchtipp


Ein besonderer Krimi, literarisch gelungen, auf Tatsachen beruhend … brisant, spannend und ein Kapitel deutscher Geschichte, das bis heute noch nicht gänzlich abgeschlossen ist …
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ekz Bibliotheksservice, 12. Oktober 2015
Anne Eunike Röhrig


Ein auf Tatsachen basierender, nüchtern erzählter Krimi mit zeitgeschichtlichem Hintergrund. Kein Whodunit, sondern ein erschütternder Einblick in das Räderwerk skrupelloser Geheimdienste und die Ungerechtigkeit gegenüber NS-Opfern, da viele Täter aus fragwürdigen Gründen nicht belangt wurden. Ein wichtiges, gut zu lesendes Buch auf hohem literarischem Niveau.

Mittelbayerische Zeitung, 16./18. September 2015
Katharina Kellner


… Dieser literarische Krimi greift ein zeitgeschichtliches Thema auf, das atemberaubend aktuell ist: Auch heute entziehen sich die Geheimdienste effektiver demokratischer Kontrolle, wie der NSU-Prozess zeigt. Und dass NS-Verbrecher nicht nur in der Bundesrepublik in mächtige Positionen aufstiegen, sondern ebenso gut mit kommunistischen Funktionären zusammenarbeiteten, ist wohl wenig bekannt.
Effenhausers Krimi kann man nur viele Leser wünschen. Denn so vielschichtig die Geschichte ist, so packend ist sie auch. Das liegt an Effenhausers pointierter Sprache, seinem sorgfältig ausgefeilten Plot, der einen spannenden historischen Hintergrund thematisiert und dennoch ein höchst eigenständiges Stück Literatur ist. Den Spannungsbogen hält der Autor bis zuletzt und er freut sich, wenn man einräumt, dass man nicht auf den Mörder gekommen ist.
Effenhausers einprägsame Bilder wirken lange nach, die schrecklichen wie die schönen: Wenn Heller und Charlotte auf dem Hohenbogen Pilze sammeln, kann man als Leser den Wald beinahe riechen. …
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Junge Welt, 8. September 2015
Werner Jung


… … Am Anfang denkt der kundige Leser bei Ulrich Effenhausers Roman »Alias Toller«: Aha, ein Dokumentarkrimi, wie er seit den 1970er Jahren immer wieder probiert worden ist, versehen mit im Anhang gelieferten Zutaten wie Sekundärliteratur oder zeitgenössischen Dokumenten. Doch am Ende stellt er erstaunt fest: Wow, was für eine gelungene Spekulation – und was für eine gigantische politische Schweinerei. Dazwischen liegt die kurzweilige Krimistrecke. … Effenhauser ist ein überzeugender Politthriller gelungen, der auf gekonnte Weise verschiedene Zeitebenen und historische Entwicklungen zusammenbringt und dabei den Leser zu weitergehenden Spekulationen animiert.
mehr lesen: Junge Welt

 

Die Unkenrufe sollen nicht verschwiegen werden: http://www.deutschlandfunk.de/ulrich-effenhauser-alias-toller-spannender-fall-lahmer-krimi.700.de.html?dram:article_id=345248

Die Meinung des Rezensenten wird akzeptiert, die Argumentation  hingegen nicht (der Bayerische Wald wird mit den Alpen verwechselt, die Anschaulichkeitsfunktion von Literatur wird überbewertet, die Andeutungshaftigkeit unterbewertet, die personale Figurenperspektive wird verkannt  ... eine Skizze kann mehr Imagination erzeugen als ein Gemälde!).

 

„Autos, Elstern, Lampengeister“

In Effenhausers 2010 erschienenem Erzählband beweisen elf unterschiedliche Geschichten eine erstaunliche Stil- und Themenvielfalt. Bayern 2, 19.3.2011, Sendung „hier sitzen wir im warmen nest und bebrüten die träume“ – Dichter und Dichterinnen im Wirtshaus, von Bernhard Setzwein
Effenhauser lässt den Leser oft bis zum Schluss im Ungewissen. Er löst die einleitenden Worte, die den Leser an die Geschichten fesseln und ihn schwerelos taumeln lassen, am Schluss mit einem Aha-Effekt auf, der die Augen noch einmal verdutzt und euphorisch zu den Anfangssätzen gleiten lässt. Lichtung, Ostbayerisches Magazin 2010/4
Effenhauser ist mit der 'Reise nach Delphi' eine wunderbar komponierte Liebesgeschichte gelungen, in der er Gegenwart und Vergangenheit geschickt miteinander verwebt. Der Kurzgeschichtenband hat viele Facetten: Er enthält Liebesgeschichten, solche zum Gruseln, historische Geschichten, Hintergründiges. Effenhauser variiert die Sprache, findet den passenden Ton fürs Wirtshaus wie fürs Business-Meeting. MZ, 3.12.2010
Eine kluge (Kurz-)Geschichtensammlung, voller Phantasie zu Papier gebracht und sehr spannend und unterhaltsam zu lesen. Sogar eine gänsehauttreibende, grauslige Fantasy-Geschichte ist darunter, die am benachtbarten Haidstein spielt. Effenhauser erweist sich auch in seinem zweiten Buch als fesselnder Erzähler, der den Lokalkolorit einzubinden weiß. Chamer Zeitung vom 11.12.2010

 

„Moeller entpuppt sich“

Liebevoll verwebt Effenhauser die Handlungsstränge, löst konsequent Spannungsbögen ein, die er aufgebaut hat. Hat seine Freude an Details. Wer Regensburg kennt, erfreut sich am Lokalkolorit im Roman, das mehr ist als Kulisse. Mittelbayerische Zeitung vom 8.10.2009
Moeller auf seiner Reise zu begleiten ist überaus unterhaltsam und lohnenswert, da Effenhauser es versteht, seine Leser buchstäblich mit auf die Reise zu nehmen. Ein kleines, feines, ja anmutiges Buch. Bayern im Buch
Ein heiter versponnener Roman, der sich in geschickter Mehrfachbrechung entfaltet. Ludwig Zehetner
Effenhauser gelingt es, den Leser von der ersten bis zur letzten Zeile in den Bann seiner filigranen Erzählkunst zu ziehen. hr2

 


http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=22860

 

 

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